Innovative Stammzelltherapie für Herzinfarktpatienten

kardiale Stammzelltherapie nach Herzinfarkt

Isolierte Stammzellen aus dem Knochenmark werden direkt in den geschädigten Herzmuskel gespritzt.

Der Herzchirurg Prof. Dr. Gustav Steinhoff von der Uniklinik Rostock und sein Team verfolgen einen innovativen Therapieansatz bei Patienten mit Herzinfarkt: Sie setzen auf die Selbstheilungskräfte unseres Körpers, indem sie Stammzellen aus dem Knochenmark entnehmen und diese direkt in den geschädigten Herzmuskel injizieren.

Das Video zeigt Wissenschaftler des Referenz- und Translationszentrums für kardiale Stammzelltherapie (RTC) der Universität Rostock, die erforschen, wie Stammzellen funktionieren und wie diese für die Therapie eingesetzt werden können.

Seit 2001 wurden in Rostock bereits mehr als 100 Herzinfarkt-Patienten mit ihren eigenen Stammzellen behandelt. „Wir können mit exakten, objektiven Methoden nachweisen, dass nach einer Stammzellbehandlung das Herz des behandelten Patienten besser pumpt“, so PD Dr. Klaus Wagner, Chefarzt am Klinikum Südstadt.

Mit Nabelschnurblut-Stammzellen haben die Rostocker Ärzte bei einem gemeinsamen Forschungsprojekt mit Vita 34 sogar noch bessere Ergebnisse erzielt. Da Herzinfarkte jedoch erst im höheren Lebensalter auftreten, gibt es gegenwärtig noch keine Herzinfarkpatienten, die auf eigene Nabelschnurblut-Stammzellen zurückgreifen könnten.

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